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Polearms, Long Spear

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1570 Edition · fol. Ⅲ.38v.5

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1570 Edition · fol. Ⅲ.38v.6

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1570 Edition · fol. Ⅲ.39r.1

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1570 Edition · fol. Ⅲ.39r.2

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1570 Edition · fol. Ⅲ.39r.3

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1570 Edition · fol. Ⅲ.39r.4

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1570 Edition · fol. Ⅲ.40r.1

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1570 Edition · fol. Ⅲ.41r.1

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1570 Edition · fol. Ⅲ.41r.2

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1570 Edition · fol. Ⅲ.41r.3

[Ⅲ.41r.3] Im Vor arbeiten.

WIll er aber nicht zu erst stossen, sonder wartet auff den deinen, so binden ihm in die mitte seiner stangen an, und fühle aldo ob du ihm die in einem eyligen und uhnversehenen, truck auff ein seiten außrucken könnest, demselbigen truck nach, lasse behend dein Spieß fürt schiessen gegen seinem gesicht, Oder so du ihm also hast angebunden, so wechsel fürsichtiglich einmal zwey, under seinem Spieß zu beiden seiten durch, und merck under des fürs erste fleissig auff welche seiten er sich deinem durchwechseln nach verfahren wirt, das du ihm dieweil behendiglichen mit stossen zur Blöß eylest, Fürs ander wann dir einer nun also durchwechselt, so nim fleissig war, wo er sich mit [Ⅲ.41v.1] seinem Spieß im durchwechseln zu weit undersich oder auff ein seiten vergibt, wie das dann leichtlich geschehen kan, so stoß ihm dieweil der also durchwechselt, fürsichtig und behend zum gesicht, Fürs dritt eben darumb dieweil du vermerckest das er dir auff dein durchwechseln lauren, so wechsele im erst durch, unnd merck aber fleissig dieweil du vor ihm also durchwechselst, auff sein herstossen, als bald sein stoß herfleugt, so schlage im den mit einem seiten schlag auß, und stoß behendiglich nach, Wirstu gewahr das dich einer mit seinem durchwechslen zum stoß anreytzen und umb denselbigen betriegen will, so thu als verstandestu das nicht, und stoß ihm ernstlich doch fürsichtig, also das du deinen Spieß nicht auß deinem gewalt fahren lassest, hinein ihm zu, unnd in dem er dir den will außschlagen, so wechsel mit deinem stoß unden durch, so schlecht er nicht allein vergebens auß, sonder verfehret sich auch mit seiner Stangen zu weit auff ein seiten, damit er die ander seiten blöst, darumb stoß im dieweil er also außschlagen will, nach deinem durchwechseln auff der andern seiten hinein.

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1570 Edition · fol. Ⅲ.41v.2

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1570 Edition · fol. Ⅲ.41v.3

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1570 Edition · fol. Ⅲ.41v.4

[Ⅲ.41v.4] Dempffhut.

MErck wann du im zufechten (nach außweisung obgemelten Bildes, in der Figur I. zur Lincken hand) in die Dempffhut ankommen bist, so behalte deinen Spieß in gewaltiger stercke, also das er dir denselbigen nicht [Ⅲ.42v.1] leychtlich außschlagen noch außrucken möge, und nim wahr stoßt er gegen dir her, es seye gleich gegen Rechter oder Lincker seiten, so trit von seinem stoß zur seiten auß, und stoß mit ihm zugleich hinein, oder setze ihm seinen herfliegende Stangen ab, und stoß abermal mit einem außtrit gegen ihm hinein, oder Dempffe ihm sein Stangen (in dem sie zum stoß herfleugt) von Oben nider, und stoß behendiglichen ehe dann er sich wider erholt, gegen seinem desicht, fühlestu aber das er so behendiglich mit seinem Spieß ubersich fehrt, also das du ihm mit dem stoß nicht ereylen kanst, so wechsele (in dem er ubersich sehrt) under seinem Spieß durch, unnd stoß auff der andern seiten hinein.

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1570 Edition · fol. Ⅲ.42v.2

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1570 Edition · fol. Ⅲ.42v.3

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1570 Edition · fol. Ⅲ.42v.4

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1570 Edition · fol. Ⅲ.42v.5

[Ⅲ.42v.5] Nebenhut.

IM zufechten führe deinen Spieß mit dem vordern ort ein wenig zur seiten auß auff der erden, aller dings wie das ober Bild zur Lincken hand, in der Figur C. anzeigt, als bald nun einer gegen dir hersticht, so trit be= [Ⅲ.43r.1] hendiglichen gegen seiner Lincken seiten, wol auß seinem stoß, und erhebe hiemit deinen Spieß in einem schwung von der erden, stosse also mit ihm zugleich hinein, oder nim ihm seinen herfliegenden stoß mit halber schneide ubersich aus, und stoß behendiglich nach.

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1570 Edition · fol. Ⅲ.43r.2

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1570 Edition · fol. Ⅲ.43r.3

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